2. Oktober 2015 – Spaziergang gegen Fremdenfeindlichkeit

Mit vielen Sympathisanten und Sympathisantinnen haben wir am Spaziergang gegen Fremdenfeindlichkeit teilgenommen. Wir haben viele Plakate und ein schönes, grosses Transparent mitgenommen, viele Flyer verteilt, Unterschriften gesammelt und lautstark gesungen und Parolen gerufen. Darüber hinaus hat ein Vertreter der Union der Arbeiterinnen und Arbeiter ohne geregelten Aufenthalt hat eine Rede gehalten und dabei auch auf die Kampagne aufmerksam gemacht. Die Rede können Sie unter den Fotos nachlesen.

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Rede der Union der Arbeiterinnen und Arbeiter ohne geregelten Aufenthalt

Wir sind Sans-Papiers. Wir arbeiten hier, aber wir sind nicht willkommen. Wir leben hier, aber wir müssen uns verstecken und haben keine Rechte. Wir sind Teil der Gesellschaft, aber wir erhalten keine Anerkennung. Wir arbeiten für die Zukunft der Schweiz, aber niemand will uns sehen. Das ist nicht richtig.

Acht von uns haben Mut gefasst und eine Härtefall-Bewilligung beantragt. Ohne Verständnis für unsere Situation hat das Migrationsamt Basel-Stadt alle Gesuche abgelehnt. Wir sind schockiert über diese Politik. Wir können das nicht akzeptieren.

Deshalb sagen wir: Nicht ohne unsere Freundinnen! Mit dieser Kampagne zeigen wir Solidarität mit den acht und machen auf ihre Situation aufmerksam. Informiert euch auf www.nichtohneunserefreundinnen.ch . Die Politik gegenüber Sans-Papiers muss sich ändern.

Damit wir unser Recht auf ein würdiges Leben in der Schweiz durchsetzen können, brauchen wir auch eure Unterstützung. Beteiligt euch an unseren Aktionen in den nächsten Monaten. Und unterschreibt unser Anliegen. Macht eure Unterstützung hörbar und sichtbar.

Wir sind Menschen. Wir wollen ein Leben ohne Angst und ohne Diskriminierung. Wir haben die Hoffnung, dass sich alles ändern wird. Es ist dringend notwendig.